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Filme aus New York, 1976 bis 1984: „No Wave“

Lexikon | aus FALTER 22/10 vom 02.06.2010

Jeder machte, was er nicht konnte, soll John Lurie einmal über diese Ära gesagt haben, in der eine junge Generation von Filmemachern und Musikern aus New York sich anschickte, mit primitivsten Mitteln ihr eigenes Ding zu machen. Selbstironie, Musik, Sex und Gewalt sind nur einige der Ingredienzien, die in den Filmen der von Christian Höller kuratierten Schau „No Wave“ zum Einsatz kommen.

Neben lange vergessenen Arbeiten von Vivienne Dick, James Nares oder King Blank finden sich Klassiker wie „Variety“ von Betty Gordon oder „Permanent Vacation“ von Jim Jarmusch, der seinerzeit als Abschlussarbeit an der Filmschule der NYU abgelehnt wurde. „Everyone is alone“, sagt Allie, der Held des Films, der ruhelos durch die Lower East Side streift. „That’s why I just drift.“ MO

Österreichisches Filmmuseum, 4. bis 14.6.


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