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Psynema: Licht in dunklen Räumen – „Phantom Love“

Lexikon | aus FALTER 22/10 vom 02.06.2010

Nina Menkes, eine der eigenwilligsten Protagonistinnen der zeitgenössischen US-amerikanischen Filmavantgarde, schildert in „Phantom Love“ (2006), ihrem bisher letzten abendfüllenden Werk, das Leben einer jungen Casino-Angestellten namens Lulu (großartig: Marina Shoif!): eine Mischung aus Familienmelodram und surrealem Schwarzweiß-Bildgewitter, angesiedelt irgendwo zwischen frühem David Lynch und spätem Francis Bacon.

Vortrag der Wiener Filmwissenschaftlerin Wilbirg Brainin-Donnenberg im Rahmen von „Psynema: Licht in dunklen Räumen“, einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe des Wiener Arbeitskreises für Psychoanalyse mit Synema – Gesellschaft für Film und Medien sowie der Wiener Psychoanalytischen Akademie. MO

Wiener Arbeitskreis für Psychoanalyse, Do 20.15


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