Neue Platten

Kurz besprochen

Lexikon | aus FALTER 22/10 vom 02.06.2010

Pop

Caribou: Swim Dan Snaith ist promovierter Mathematiker, trägt entsprechende Brillen und gilt als genialer Klangforscher. Trotzdem klingt „Swim“ keine Spur verkopft. Über die Jahre hat sich der Mann neben den Fähigkeiten auch die nötige Lässigkeit antrainiert, um jetzt ein beinahe poppiges Meisterstück aufzunehmen, das zwischen Rave-Reminiszenzen, jazzigem Percussionwahnsinn und richtigen Songs die Mitte findet. Bei Caribou kommen sowohl Soundfetischisten als auch melancholische Tänzer auf ihre Kosten. (City Slang) SF

Live: 22.6., 21 Uhr, B72

Hey-Ø-Hansen: We So Horny Die seit Jahren in Berlin lebenden Österreicher Helmut Erler und Michael Wolf sind sympathische Außenseiter, deren Musik – Austrodub? Reggae-Chansons? – sich bis dato erfolgreich zwischen alle Stühle setzte. Ein Flirt mit Dubstep führt nun dazu, dass das Duo mit seinen neuen, straighteren, tiefer gelegten Monstertracks spürbar an den Zeitgeist andockt. „We So Horny“ (Untertitel: „Serious Pleasure


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