Seinesgleichen geschieht

Burgenland, Krise der Politik, Respekt – wie passt das alles zusammen?

Der Kommentar des Chefredakteurs


Armin Thurnher
Falter & Meinung | aus FALTER 22/10 vom 02.06.2010

Was haben der hessische Ministerpräsident Roland Koch, das Burgenland und der soeben zurückgetretene deutsche Ministerpräsident Horst Köhler miteinander zu tun? Vielleicht kann man so viel sagen: Die Politik ist im Eimer, ihre Verfallserscheinungen häufen sich. Krise ist überall, in der Umwelt, in der Finanz, im Nahen und im Fernen Osten, im Journalismus und in der Prostitution, es gibt keinen Erdteil und keine menschliche Tätigkeit, die nicht von ihr erfasst wären, warum sollte ausgerechnet die Politik nicht von ihr erfasst werden?

Die Erfassung geschieht freilich auf unterschiedlichem Niveau. Wir hier zum Beispiel haben das Gefühl für das Wesentlich-Politische. Weltpolitik und Weltgeschehen stören höchstens ein bisschen, aber nicht wirklich. Zu spannend war das Rennen um die Auszählung der Stimmen im Burgenland. Die Spannung dauert immer an und an, bald sind die Grünen drin, und die Liste Burgenland auch, oder doch nicht, wird sie die Wahl anfechten, geht das alles von vorne

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