Ein trauriger Tag für alle friedliebenden Menschen

Politik | aus FALTER 22/10 vom 02.06.2010

Israels Kommandotruppe ging mit Gewalt und viel Dummheit gegen die propalästinensische Flotilla vor. Was nun zu tun ist

Aufruf: Ari Rath

Der vergangene Montag war ein trauriger Tag für alle friedliebenden Menschen in Israel. Israels Kriegsflotte hat alle nur irgendwie erdenklichen Fehler begangen, als sie versuchte, die Blockade des Gazastreifens aufrechtzuerhalten und der sogenannten Freiheitsflotilla die Landung in Gaza zu verweigern.

Überzogene Gewalt und dramatische Kampfszenen in internationalen Gewässern, die mehr als zehn Todesopfer forderten, haben Israel über Nacht wieder in den Brennpunkt der internationalen Kritik gestellt. Sogar Israel gutgesinnte europäische Regierungsoberhäupter, wie Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel, mussten den Einsatz tadeln.

Es war von Anfang an klar, dass die über 600 Passagiere auf dem großen türkischen Schiff „Marmara“ nicht unbedingt harmlose Friedensdemonstranten sind. Wieso waren dann


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