„Ich kann nicht anders“

Steiermark | aus FALTER 22/10 vom 02.06.2010

Elke Edlinger will die Grazer SPÖ umkrempeln und deren Namen ändern

Interview: Donja Noormofidi, Gerlind Pölsler

Elke Edlinger kündigte in der Vorwoche an, dass sie die Führung der Grazer Partei übernehmen und am Parteitag am 18. Juni in eine Kampfabstimmung gegen Parteichef Wolfgang Riedler gehen will. Die SPÖ sei zu wenig wahrnehmbar, nun müsse der Turbo eingeschaltet werden. Edlinger setzt sich für die Gemeinderatswahlen hohe Ziele: alles, was zumindest Richtung 30 Prozent geht. Die Sozialstadträtin meint zudem, auch Ausländer müssten sich an klare Regeln halten, und will ein Bettelverbot nicht ausschließen. Schwenkt die Grazer SPÖ nun nach rechts? Und: Wie will Edlinger die Partei retten? Der Falter fragt nach.

Falter: Ihre letzten Interviews brachten Ihnen Applaus nur von der FPÖ ein. Gibt Ihnen das zu denken?

Elke Edlinger: Ich arbeite mit allen zusammen, die Probleme ernsthaft erörtern. Aber ich bin immer gegen eine Politik der Hetze und des Ängsteschürens aufgetreten,


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