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Hugo Haas‘ Klassiker „Die weiße Krankheit“

Lexikon | aus FALTER 23/10 vom 09.06.2010

Karel Capeks vorletztes Bühnenstück wurde Anfang 1937 in Prag uraufgeführt: „Die weiße Krankheit“, eine Parabel über den kommenden Faschismus in Europa, war von so brennender Aktualität, dass „Bílá nemoc“ bereits im selben Jahr auch noch verfilmt wurde.

Hugo Haas, der aus Brünn stammende Regisseur und Publikumsliebling, spielt darin selbst die Hauptrolle des Dr. Galén, eines idealistischen Armenarztes, der ein Serum gegen die tödliche Seuche entwickelt hat, es den Herrschenden aber nicht preisgibt, solange diese nicht ihren geplanten Vernichtungsfeldzug gegen den kleinen Nachbarstaat wieder abblasen. Wiederaufführung aus Anlass des 120. Geburtstags von Autor Capek, eine (film-)historisch interessante Rarität! Mo

Tschechische Botschaft, Mo 19.30 (OF)


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