Buch der Stunde

Das Land, in dem die Fußballwunder wachsen

Lexikon | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 23/10 vom 09.06.2010

Spätestens seit Córdoba 1978 kann man Hans Krankl einfach nichts übelnehmen. Weder seine Eitelkeit noch seinen oft ziemlich mühsamen Schmäh, nicht einmal seine notorisch erfolglose Trainerlaufbahn.

Córdoba liegt in Argentinien. Das Córdoba der Argentinier aber ereignete sich 1986 in Mexiko City, als Argentinien im Viertelfinale 2:1 gegen England siegte – unter anderem dank eines irregulären Treffers, den Diego Maradona unter Zuhilfenahme der „Hand Gottes“ erzielt hatte. Argentinien wurde danach Weltmeister, und Maradona kann man seither einfach nichts übelnehmen.

Warum, erklärt der argentinische Historiker und Schriftsteller Eduardo Sacheri (geb. 1967) in einem neun Druckseiten langen Text, der nun auf Deutsch vorliegt. Es ist der einzige Non-Fiction-Beitrag in einem Sammelband mit zwölf „Fußballgeschichten“, die im Original zwischen 2000 und 2008 erschienen sind.

Schauplatz der Kurzgeschichten ist nicht die große Welt des Fußballs, sondern die Basis. Auf den Gstetten


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