Neue Platten

Kurz besprochen

Lexikon | aus FALTER 23/10 vom 09.06.2010

Alte Musik

Susanne Rydén & Die Freitagsakademie: Travelogues of Italy Schwer zu sagen, was aus G. F. Händel geworden wäre, wenn sich der leicht bockige Jungkomponist nicht in letzter Minute doch noch zu seiner Italienreise (1706–1710) hätte überreden lassen. Wie wichtig die Anregungen, die er dort empfing, für sein Schaffen waren, zeigen die schwedische Sopranistin und das Berner Originalklangensemble in ihrem musikalischen Reisetagebuch: mit stilistisch unverkennbar beeinflussten Werken Händels (3. Oboenkonzert, Kantate „Delirio amoroso“), aber auch mit Beispielen der prägenden Kollegen A. Scarlatti und Corelli. (Winter & Winter) CF

Matthias Weckmann: Wie liegt die Stadt so wüste Er hatte bei Schütz, Praetorius und Scheidemann studiert, in Dresden die italienische und durch Froberger die französische Musik kennengelernt. Alle diese Einflüsse brachte Matthias Weckmann (ca. 1618–1674) nach Hamburg – und der Stadt eine musikalische Blütezeit. Nur wenige seiner Werke sind


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