Planwirtschaft 2.0

Politik | aus FALTER 23/10 vom 09.06.2010

Wenn die Regierungen jetzt zu sparen beginnen, machen sie alles noch schlimmer, warnt der US-Ökonom James K. Galbraith

Interview: Robert Misik

Seine Bücher sorgen regelmäßig für Debatten, seine Beiträge, etwa in der New York Review of Books, sind stets kontrovers: James K. Galbraith, Professor an der University of Texas in Austin, ist einer der meistdiskutierten Ökonomen der USA. Das liegt ihm, salopp gesagt, im Blut: Schließlich war sein Vater, John Kenneth Galbraith, der amerikanische Keynesianer schlechthin – Spitzenökonom, Regierungsfunktionär unter Präsident Franklin D. Roosevelt, Berater von John F. Kennedy, Lyndon B. Johnson und anderen demokratischen Präsidenten.

Kommenden Montag spricht der Wirtschaftswissenschaftler Galbraith im Rahmen der Reihe „Genial dagegen“ im Wiener Kreisky-Forum.

Falter: Wie gefährlich ist die ökonomische Situation im Augenblick?

Kenneth Galbraith: Sie ist extrem gefährlich. Es besteht die Gefahr, dass die Spitzenpolitiker der wichtigen


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