Wien, wo es isst

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 23/10 vom 09.06.2010

AKH/Michelbeuern: mehr als Medizin für Leib und Seele

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Ein seltsames Gefühl, beschwerdefrei und nicht einmal mit der Aufgabe des Krankenbesuchs belastet durch das AKH zu schlendern, nur um zu schauen, wie’s hier mit Essbarem so ausschaut. Traurig schaut’s aus. Dass Essen und Trinken ganz wesentlich und ursächlich für unsere Gesundheit sind, wird in der westlichen Schulmedizin ja nur im Randbereich beachtet – derlei überlässt man lieber den traditionellen Chinesen.

Insofern ist das gastronomische Angebot im Eingangsbereich des 1900-Betten-Spitals kärglich: Anker, Spar, ein Pizza-Tramezzini-Laden namens Unico, wo es aber immerhin (mittelmäßig gemachten) Illy-Espresso und zehn verschiedene, unendlich dick gefüllte Tramezzini gibt. Das riesige Portal des alten Dampfbackofens bei der AKH-Mensa hat leider nur dekorativen Zweck. Nicht zu vergessen aber das Café Clinicum, geführt von der Gastro-Abteilung des Verkehrsbüros (mittlerweile im Besitz der


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