Auf den Spuren der Walser: Natur, Schönheit, Klugheit

Extra | Armin Thurnher | aus FALTER 24/10 vom 16.06.2010

In Vorarlberg zeigt sich Qualität in entlegenen Gegenden

Die Walser wanderten einst aus der Schweiz nach Vorarlberg ein, gedrückt von Armut, Übervölkerung und feudaler Unterjochung in der Heimat, verlockt durch Versprechungen eines milderen Vorarlberger Lehensherren. Sie besiedelten das nach ihnen benannte Große Walsertal, andere Talschaften und Teile des Bregenzer Waldes. Das Große Walsertal, lange eine bitterarme und regelmäßig von Lawinenkatastrophen heimgesuchte Gegend, ist heute ein staunenswerter Ort, wo Naturschutz, Naturschönheit und Kultur zusammentreffen.

Man kann das im neuerbauten Gemeindezentrum St. Gerold besichtigen, dessen Architekten Cukrowicz Nachbaur dafür eben mit dem Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit belohnt wurden. Oder in der als Veranstaltungszentrum berühmten und altbewährten Pfarrei St. Gerold. Oder an vielen anderen Orten des Walser Herbsts. Der Schauspieler Dietmar Josef Nigsch und die Musikologin Evelyn Fink-Mennel haben ein Programm


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