Schauen in der Öffentlichkeit

Lexikon | Christoph Heshmatpour | aus FALTER 24/10 vom 16.06.2010

Public Viewing ist auch heuer die schönste Art, Fußball zu schauen. Aber wo?

Spätestens, seit während der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland die Bilder zigtausender euphorisierter Fans vor dem Brandenburger Tor um die Welt gegangen sind, gehört das Fernschauen in der Masse zum Fixprogramm aller Fußball-Großereignisse. Sogar bei Spielen wie Algerien – Slowenien treibt es die Menschen hinaus zur Freiluft-Fußballübertragung.

Viele Unternehmer wittern wohl das große Geld, und so scheint es, als würde jeder zweite Beislwirt seinen Fernseher raus in den Schanigarten tragen und das Ganze „Public Viewing“ nennen. Neben dieser Form des Mikro-Public-Viewings haben sich in den vergangenen Jahren einige große Veranstalter etabliert, die schon aufgrund des Ansturms der Massen mit der Simulation einer mittelmäßigen Stadionatmosphäre dienen können.

Allen voran die Strandbar Herrmann bei der Urania, die sich seit ihren Anfängen von einer Sandkiste mit ein paar Liegestühlen drin


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