Florians Nachtdienst

Was in Wiens Partyszene passiert – Veranstaltungen im Überblick

Lexikon | aus FALTER 24/10 vom 16.06.2010

Fünf Jahre zweites Wohnzimmer

Es war unser erstes Jahr in Wien, so um die Jahrtausendwende. Wir waren jung, studierten Geisteswissenschaften und hatten deshalb unglaublich viel Zeit, uns die Nächte um die Ohren zu schlagen. Flex, Rhiz, B72, Piper’s Ballroom – unsere zweiten Wohnzimmer zu dieser Zeit. Richtig daheim fühlten wir uns allerdings selten, zu groß war der Respekt vor Türstehern und DJs, zu groß die Angst, als uncool aufzufallen. Bis wir die Hobbythek entdeckten. Diese Minibar in Neubau, ein Ort der netten Nerds, sehr DIY, eine Wiener Version der damals hippen Berliner Wohnzimmer-Szene. Jeden Samstag präsentierte ein Stammgast sein Hobby, die Mascheks gaben dort ihre ersten Performances. Nach dem zu frühen Tod des Ladens stellte Mitbetreiber Roman Pfandler dann sein neues Baby vor: die Transporterbar. Genau fünf Jahre ist das her. Fünf Jahre, in denen Pfandler die Mittwochnacht zur Tischtennis-Institution erkoren hat, mit Labels wie Siluh und Seayou tolle, kleine Konzertnächte


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