Die ÖBB-Chefs der letzten zehn Jahre und ihre Schulden

Politik | aus FALTER 24/10 vom 16.06.2010

Helmut Draxler

1992–2001

Draxler forciert in seiner Amtszeit – die länger ist als die seiner drei Nachfolger insgesamt – vor allem den Güterverkehr – die Anzahl der beförderten Tonnen pro Jahr steigt insgesamt um fast 50 Prozent

Schuldenstand:

2001

4,5 Mrd. Euro

Rüdiger Vorm Walde

2001–2005

1.8.2001: Vorm Walde, bisher Chef der Berliner Verkehrsbetriebe, wird von FPÖ-Verkehrsministerin Monika Forstinger nach Wien geholt, um die „ÖBB neu“ nach der geplanten Reform durch Schwarz-Blau zu leiten. Im Dezember 2003 streikt die Belegschaft und bringt den dienstrechtlichen Part der Reform zu Fall

2002

4,9 Mrd. Euro

2003

5 Mrd. Euro

2004

Von 10,4 Mrd. Euro auf 3,8 Mrd. Euro entschuldet

1.1.2005: Als die Reform schließlich in Kraft tritt, muss Vorm Walde gehen: Am 1. Jänner 2005 wird er durch Martin Huber ersetzt. Seinen Rest-Vertrag bekommt Vorm Walde ausbezahlt. Kolportiert wird eine Summe von 1,2 Millionen Euro, die die ÖBB zu überweisen haben

2005

6,4 Mrd. Euro

Martin Huber

2005–2008


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