„Dann sah der Soldat wie der Vogel in der Ölpest aus“

Politik | aus FALTER 24/10 vom 16.06.2010

Der Fernsehmoderator Peter Rapp über sein Leben als Panzerfahrer und die Einmottung der österreichischen Kettenfahrzeuge

Interview: Florian Klenk

Die Hälfte unserer Panzer soll eingemottet werden. Das hat Verteidigungsminister Norbert Darabos diese Woche angekündigt. Peter Rapp, 66, spricht aus Erfahrung: die Hälfte der Kettenfahrzeuge war schon früher meist fahruntüchtig. Rapp, das wissen die wenigsten, ist nicht nur Showmaster, er war auch Ministrant, Sängerknabe – und Panzerfahrer. Ein Gespräch über sein Leben im Tank.

Falter: Herr Rapp, der Verteidigungsminister hat angekündigt, die Hälfte der österreichischen Panzer einzumotten. Was fühlt ein gelernter Panzerfahrer dabei?

Peter Rapp: Meine Laufbahn als Panzerfahrer liegt 50 Jahre zurück. Deshalb ist meine Beziehung zu den riesigen Kettenfahrzeugen etwas abgekühlt. Abgesehen davon war zu meiner Zeit die Hälfte der Panzer sowieso zumeist fahruntüchtig. Wir bekamen sie, glaube ich, als „Schnäppchen“ von den Amerikanern


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