„Man braucht da was Maßloses“

Feuilleton | aus FALTER 24/10 vom 16.06.2010

Regisseur Nicolas Stemann über Elfriede Jelinek und ihre Wirtschaftskomödie „Die Kontrakte des Kaufmanns“

Interview: Wolfgang Kralicek

Zum Abschluss steht bei den Wiener Festwochen noch eine der spektakulärsten Produktionen des diesjährigen Programms auf dem Spielplan: Elfriede Jelineks jüngstes Stück „Die Kontrakte des Kaufmanns“ (2009) in der Uraufführungsinszenierung von Nicolas Stemann. In ihrer gewohnt wortgewaltigen „Wirtschaftskomödie“ verarbeitet Jelinek die Finanzskandale um Meinl und Bawag; durch den weltweiten Bankencrash hat das Stück zusätzlich an Brisanz gewonnen. Stemann bringt den Text in seiner Inszenierung, einer Koproduktion von Schauspiel Köln und Thalia Theater Hamburg, als monströse szenische Lesung auf die Bühne.

Falter: Elfriede Jelinek schreibt schon lange keine Dramen mehr, sie beliefert das Theater nur noch mit Textmaterial. Kann man sagen, dass ihre Texte eine Provokation für den Regisseur darstellen?

Nicolas Stemann: Erst mal sind die Texte

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