Tipp Party

Neu aus Bristol: Cut the midrange, drop the bass

Lexikon | aus FALTER 25/10 vom 23.06.2010

Dubstep ist ein Londonding, keine Frage. In finsteren Kellerstudios wurde dieser zähflüssige Bas(s)tard aus Jungle, Garage und Grime dort einst von Elektronik-Musikern wie El-B oder Zed Bias erschaffen. Heute kommen die frischen Dubstep-Impulse allerdings aus Bristol: Appleblim verschmelzt Dubstep mit Techno, Guido versetzt R’n’B einen bassigen Stromschock, während Tom Ford alias Peverelist – mit seinem Label Punch Drunk Records der Vater der neuen Bristol-Szene – Subbass-Futurismus produziert. So nennt er seinen Sound selbst. Und wirklich, seine Tracks klingen wie Science-Fiction-Soundtracks aus Jamaika: Düstere, verhallte Soundflächen schweben über perkussive Dub-Beats. Experimentell, visionär – und ungemein tanzbar. FO

Fluc Wanne, Sa 23.00


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