Neu im Kino

Früh gefreut, nie bereut: „Young Victoria“

Lexikon | aus FALTER 25/10 vom 23.06.2010

Queen Victoria regierte Großbritannien von 1837 bis 1901. In der Filmgeschichte hat sich das Bild der verbitterten Witwe durchgesetzt, die ihren Gemahl, Prinz Albert von Sachsen-Coburg, um vier Jahrzehnte überlebte. Jean-Marc Vallée schließt mit „Young Victoria“ dort an, wo Herbert Wilcox mit „Victoria the Great“ (mit Anna Neagle und Anton Walbrook, 1937) aufhörte: bei der Romanze der erst 17-jährigen Thronfolgerin mit dem deutschen Fürstenspross. „Selbst ein Palast kann ein Gefängnis sein“, weiß Victoria (Emily Blunt). Weder die Tradition noch die Politik weisen den Weg zu ihrer Emanzipation, sondern die Liebe. Eh schön, dass die Hochwohlgeborenen nicht immer nur leiden müssen! Koproduziert hat dieses Kostümdrama für Teens und Twens kein Geringerer als Martin Scorsese. M O

Ab Fr in den Kinos (OF im Haydn)


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