Neu im Kino

Künstlerin im Porträt: „Paula Modersohn-Becker“

Lexikon | aus FALTER 25/10 vom 23.06.2010

Paula Modersohn-Becker, die 1907 im Alter von 31 Jahren verstorbene Malerin, gilt heute als bedeutende Vertreterin des frühen Expressionismus. Ihr Vater, ein Ingenieur bei der preußischen Eisenbahn, attestierte seiner Tochter zwar „ein niedliches Talent zum Zeichnen“, bezweifelte aber, dass sie damit je ihren Lebensunterhalt bestreiten könnte. Unterstützung fand sie bei ihrer Mutter und befreundeten Künstlern wie Rainer Maria Rilke, mit dem sie eine intensive Beziehung unterhielt. „Paula Modersohn-Becker, ein Atemzug ... Von der Antike zur Moderne“ verwebt ihre Bilder mit ihren Briefen sowie Texten Rilkes und eröffnet – ihrer Überzeugung, das Intime sei die Seele aller Kunst, folgend – intime Einblicke in die Welt der Künstlerin. Gleichwie, in einer Ausstellung wäre diese Doku besser aufgehoben als im Kino. MO

Ab Fr im Votiv-Kino


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