Menschen der Woche

Man muss ja wo anfangen

Tiz Schaffer | Steiermark | aus FALTER 25/10 vom 23.06.2010

In seinem Werk „Interkultur" spricht Mark Terkessidis (siehe S. 51) ja davon, dass gewisse Experten einigen Kulturkreisen ein „polychrones" Zeitempfinden attestierten. So schön kann man „Immer-zuspät-Kommen" umschreiben. Die Roma gehören nicht zu diesen Kreisen, die Lounge der Romale10 in der Postgarage ging höchstpünktlich um 19 Uhr an den Start, um 20 Uhr war die Disco schon auf Hochbetrieb. Und der Brite Damian Le Bas kann nicht nur Kunst machen, sondern auch einen Abend mit Gypsy-Pop schupfen. Und so tanzten da Romale-Veranstalterin Astrid Kury oder rotor-Chefin Margarethe Makovec mit jungen Roma-Burschen. Für die Interkultur vielleicht nur ein kleiner Schritt, aber irgendwie muss man ja anfangen. Nächster Schritt: Erinnerungsarbeit bei „Plätze der Roma" im rotor am Donnerstag.

Micha Matzer war der Auserwählte. Und zwar für den Carrotmob. Flashmobs dürften bekannt sein, Carrotmob ist die sinnvolle Variante dazu. Erstmals stattgefunden hat derlei 2008 in San Francisco,

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