Sprich deutsch! Hau ab! Bete woanders!

Falter & Meinung | aus FALTER 25/10 vom 23.06.2010

Respekt. Strache hat’s geschafft. Seine Vorstellungen von Recht sind Mainstream. Politik und Justiz schauen zu

Kommentar: Florian Klenk

Reden wir über bildung. am besten auf deutsch.“ Nicht die FPÖ hat diesen Spruch affichiert, sondern die Wiener ÖVP-Spitzenkandidatin Christine Marek. Ihre Wortwahl suggeriert, dass nicht das Erlernen der deutschen Sprache gefördert werden soll (die dafür notwendigen Begleitlehrer wurden von der ÖVP einst gestrichen), sondern dass Fremdsprachige in der Bildungsdebatte besser nicht mitreden.

Militärpolizisten und ein Burkaverbot forderte „Prölls Kolibri“ schon Wochen zuvor. Sie will mithalten in der von Journalisten ständig herbeigeredeten „Schlacht um Wien“ .

Deutschpflicht am Pausenhof fordert auch der zum Bürgermeisterkandidat geläuterte Ex-Wehrsportler Heinz-Christian Strache. Vorbild ist eine unselige Schule in St. Johann, in der 14 Schüler aus Serbien und der Türkei (ihnen stehen 400 „Deutschsprachige“ gegenüber) dazu angehalten


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