Der Falter und die Krone. Die Geschichte einer stets gespannten Zweierbeziehung

Politik | aus FALTER 25/10 vom 23.06.2010

Wir schenkten einander nie besonders viel. Der Falter begann seine erste Ausgabe 1977 mit einer Polemik gegen die Kronen Zeitung, und auch in der Folge besserte sich nichts an unserem Verhältnis. Wir dürfen für uns in Anspruch nehmen, uns seit 33 Jahren beinahe systematisch mit diesem phänomenalen österreichischen Presseerzeugnis kritisch auseinandergesetzt zu haben.

Nicht immer nannte die Krone uns beim Namen, was Hans Dichand im auf dieser Seite faksimilierten Brief begründet. Der Brief war seine Antwort auf meinen Brief, als die Mediaprint versuchte, den Falter mit einer Wettbewerbsklage umzubringen. Der WAZ-Eigentümerverteter in der Mediaprint, Erich Schumann, begründete die Klage im profil 1996 so: „Wenn einen ein kleiner Terrier ständig in die Wade beißt, kann man das einige Zeit ertragen – aber irgendwann wird man sich mit den legalen Mitteln wehren. Das haben wir getan. Jeder muss sich an die Gesetze halten – auch der Falter.“

Der Gleichklang zu Dichands Brief ist


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