J Street

Politik | aus FALTER 25/10 vom 23.06.2010

Eine junge jüdische Organisation versucht, die vorhersehbare Israel-Politik der USA zu verändern

Bericht: Georg-Sebastian Holzer

Meinungsvielfalt war bis vor kurzem eine verpönte politische Kategorie der jüdischen Lobby Washingtons. Auch nach dem israelischen Angriff auf die Gaza-Hilfsflotte vertraten die traditionellen jüdischen Verbände eine Lesart der Ereignisse, die dem rechten Lager Israels entspricht.

Dem Pluralismus der jüdischen Gemeinde in den USA wurden diese Meinungsmacher ebenso wenig gerecht wie den diversen Ansichten der israelischen Gesellschaft. Das zu ändern schreibt sich die neue jüdische Lobbyorganisation J-Street auf die Fahnen. Ihr Ziel: die US-Nahostpolitik nachhaltig zu verändern.

Der Gründer von J-Street, Jeremy Ben-Ami, will „neu definieren, was es heißt, ‚proisraelisch‘ zu sein. Man muss dafür nicht unkritisch sein. Man muss dafür auch nicht die Linie einer Partei übernehmen. ‚Israel, ob richtig oder falsch‘, das gehört der Vergangenheit an.“

  600 Wörter       3 Minuten
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