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IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 25/10 vom 23.06.2010

Vor acht Jahren saß ich im Kino und staunte. Da sah ich Tom Cruise im Science-Fiction-Streifen „Minority Report“, er spielte einen Polizisten, der lauter futuristische Technologie einsetzte: Iriserkennung, computergesteuerte Autos, E-Paper. Am besten war aber jene Szene, in der Cruise mit ein paar Handbewegungen ein Video vor- und zurückspulte, die Aufnahme vergrößerte und drehte. „Wow, so was will ich auch“, dachten sich sicherlich alle. Jetzt gibt es diese Technologie tatsächlich. Microsoft präsentierte vergangene Woche sein neues Steuerungssystem Kinect. Dieses reagiert auf Gesten und Sprachkommandos des Benutzers. Mit ein bisschen Körpereinsatz kann man den Spielfilm zur Lieblingsszene vorspulen oder interaktive Videospiele im Wohnzimmer spielen. Die Fernsteuerung wird überflüssig. „‚Minority Report‘ lag goldrichtig“, schrieb der Guardian, ich bin ebenfalls begeistert. Hoffentlich werden bald auch andere Science-Fiction-Filme wahr. Ich sage nur: „Beam me up, Scotty!“


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