Jedem seine Bühne: zehn Minuten Ruhm für alle!

Feuilleton | aus FALTER 25/10 vom 23.06.2010

Beim Talentewettbewerb „Hopp oder Tropp“ im Vindobona kann sich wirklich jeder als Unterhaltungskünstler versuchen

Reportage: Sara Schausberger

Man fühlt sich wie in einer dieser Castingshows, wenn man beim Talentewettbewerb des Vindobona im Publikum sitzt. Man erinnert sich an Andy Warhols Satz, jeder Mensch werde „15 Minuten Ruhm“ erleben, oder eben an diverse Fernsehformate, in denen man zum Model, Sänger oder Tänzer wird – bis die Jury einen aus der Sendung wirft, weil man doch nicht genug Talent hatte.

Bei „Hopp oder Tropp“ wird dem Publikum die Entscheidungsgewalt in die Hand gegeben, hier gibt es keine Marika Lichter, keinen Dieter Bohlen, keine Heidi Klum, dafür aber Zuschauer und Zuschauerinnen, die einen Abend lang teilnehmen dürfen und zur Jury werden.

Allein sie entscheiden, wer nach einer zwei- bis zehnminütigen Performance, die so gut wie alles beinhalten kann, ins Finale kommt. Jedem seine zehn Minuten Ruhm, könnte der Leitspruch des Vindobona heißen, wenn


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