Wien, wo es isst

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 25/10 vom 23.06.2010

Jesuitenwiese: Bier, Brötchen und Basisversorgung

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Dies ist der Versuch, den Sommer zu regulieren, indem sich Grätzel-Reportage mit Wiener Flecken beschäftigt, die irgendwie eine sommerliche Ausstrahlung haben oder so tun. Ja, Aberglauben. Aber nicht nur. Die Jesuitenwiese etwa, zwischen der unfassbar eigendynamischen Hauptallee und Böcklinstraße.

Auf Bestellung Lachsersatz

In der es zwar fast überhaupt keine Infrastruktur mehr gibt, ein bisschen aber doch. Den Brötchenerzeuger Hnuta zum Beispiel, seit den frühen 70ern vor Ort und Verfechter dieser ganz bestimmten Brötchentradition, die an die Gründerzeiten dieser Firma erinnert: Lachsersatz, Schweizer Wurstsalat, Eiaufstrich. Yeah. Nachteil: Der Shop veräußert nur auf Bestellung, das spontane Brötchen gibt’s nicht, schade. Dafür aber Säfte von Reisinger und Sonnentor-Tees.

Am anderen Ende der Straße machte vor fünf Jahren erstaunlicherweise ein echter Greißler auf, der Wiesen-Greißler, bei

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