Tipps

„Masculin – Féminin“ von Jean-Luc Godard (1966)

Lexikon | aus FALTER 26/10 vom 30.06.2010

Einer aus Godards klassischer Politphase, im deutschen Kino seinerzeit auch mit dem Titel „Die Kinder von Marx und Coca-Cola“ versehen. Fiktion und Dokumentarfilm sind hier lediglich zwei Aspekte ein und derselben Sache: „Es gibt keinen Film sonst, der wie ‚Masculin – Féminin‘ die Gesten und Erscheinungsbilder der Beatles-Zeit enthält, wie sie sich mit dem frühen Protest gegen den Vietnamkrieg durchdringen, dem zentralen Ereignis des Jahrzehnts“, befand Klaus Theweleit. „Der Film ist, in jedem Bild, ‚die Jugendlichkeit‘ 1965, und in jedem Ton: Flipper, Billard, Bowling, Schüsse – die Welt der Kugeln.“ In den Hauptrollen spielen Jean-Pierre Léaud, Chantal Goya, Marlène Jobert und Michel Debord. Mo

Kino wie noch nie, Mi 21.30 (OmU)


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige