Buch der Stunde

Ein bisschen wie „24“ – mit noch weniger Zeit

Lexikon | Karl Duffek | aus FALTER 26/10 vom 30.06.2010

Für „Dreizehn Stunden“ wurde Deon Meyer in seiner Heimat Südafrika völlig zu Recht mit dem Preis für den besten Thriller des Jahres ausgezeichnet. Ein wenig nach dem Schnittmuster der erfolgreichen Fernsehserie „24“ – eben so, als würde man dem Geschehen in Echtzeit folgen – gelingt es Meyer wie wenigen anderen, Spannung zu erzeugen, geschickt retardierende Elemente einzubauen, um dann umso furioser aufs Tempo zu drücken.

Geschildert wird die Geschichte zweier amerikanischer Touristinnen, die vor einer Truppe junger Männer flüchten. Die Hintergründe bleiben bis ans Ende im Dunkeln. Eine der beiden wird getötet, die andere kann sich recht lange vor ihren Verfolgern verstecken. Benny Griessel, sympathischer Alkoholiker, dessen Ehe gerade in die Brüche geht, ist mit dem Fall befasst, der sich bald mit dem Mord an einem Manager aus der Musikbranche verknüpft. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit, denn jedem ist klar, dass das Leben des zweiten Mädchens unmittelbar bedroht


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