Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 26/10 vom 30.06.2010

... dass „Umarmungsgeber“ für die Aktion „Free Hugs 4 Aids“ gesucht werden. Seit 25. Juni kann man sich an verschiedenen Treffpunkten in Wien knuddeln lassen. Bei der Initiative verteilen Freiwillige und Prominente wie Peter Resetarits, Christoph Feurstein oder Günter Tolar im öffentlichen Raum kostenlose Umarmungen. Man wolle ein Zeichen menschlicher Wärme gegen Einsamkeit, Ausgrenzung und Isolation setzen, so die Organisatoren. Die Kampagne läuft anlässlich der Aids-Konferenz, die Mitte Juli in Wien stattfindet.

… dass am „kleinsten Arbeitsplatz“ der Welt Zigarettenqualm unerwünscht ist. Für ein generelles Rauchverbot in Taxis sind laut einer Studie mehr als die Hälfte der Wiener Lenker und Intensiv-Taxinutzer.

… dass die Rotlichtzone im 15. Bezirk auch in der Kulturszene Aufsehen erregt: Laut Bezirkszeitung wollen die Mitarbeiter des Technischen Museums eine Petition gegen die „Prostitutions-Meile“ starten. Denn die „Doppelnutzung des Areals“ sei laut Direktorin Gabriele Zuna-Kratky „sehr schwer zu vereinbaren“. Mittlerweile wurde auch eine Beschwerde-Hotline für Grätzelbewohner eingerichtet. Ende des Jahres entscheidet die Stadt Wien, ob die zwei Areale in Rudolfsheim als offiziell deklarierte Rotlichtzonen bestehen bleiben.

… dass die jüdische Geschichte in Ottakring neu aufgearbeitet wird. Zwei Historikerinnen versuchen seit Jahresbeginn eine umfassende Dokumentation zusammenzustellen. Die Bezirksvorstehung unterstützt die Aktion und ruft die Bewohner des 16. Bezirks auf, beim Sammeln mitzumachen. Gesucht werden Unterlagen, Dokumente oder Bilder zur jüdischen Geschichte.


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