Was fährt denn da?

Treten und ein bisschen Strom: das Faxi

Mobilitätskolumne

Stadtleben | aus FALTER 26/10 vom 30.06.2010

Bericht: Martina Powell

Endlich bin ich cool. Ich saß gerade in einem der umweltfreundlichsten, nachhaltigsten und sympathischsten Nahverkehrsmittel, wie es zumindest bei den Velotaxi-Herstellern heißt. Als verschreckte Wahlwienerin vom Land musste ich mich aber erst mit dem Gedanken anfreunden, in eines dieser superurbanen Fahrradtaxis zu steigen. Bis vor kurzem traf mich jedes Mal fast der Schlag, wenn ich ein rotes „Faxi“ sah. Und wie so viele Menschen denke ich bei Rikschas an indische Kinder und dicke Touristen. Will ich für den Schweiß, die Mühen und Qualen eines anderen verantwortlich sein? Keine Sorge, sagt mein Fahrer, Christoph Ertelthalner. Faxis machen Spaß – dem Passagier und dem Lenker.

Meine Reise in der roten Kabine beginnt am Stephansplatz. Misstrauisch beäuge ich die rechte Seite des Faxis, auf der meiner Meinung nach ein großes Stück der Karosserie fehlt. Mein Fahrer klärt mich schnell auf: Das sei bloß der Ein- und Ausstieg. Bei der Faxi-Konstruktion habe


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