Mehr davon:Edelasiaten

Stadtleben | aus FALTER 26/10 vom 30.06.2010

Es hätte sie früher auch schon gegeben, die Edelasiaten, heißt es. Frei im Raum fliegende, wertvolle Vögel werden in diesem Zusammenhang erwähnt. Erinnern kann sich daran aber niemand. An das erste Sushi schon. Roher Fisch mit Reis und einer Ästhetik, der sich kaum jemand entziehen konnte. Das war aber nur der Anfang einer neuen kulinarischen Entwicklung, die erst in den Nullerjahren in Wien Fuß fassen konnte. Unter dem Decknamen „Fusion“ wurden die Speisepläne von der gewohnten Schwere befreit und um frische exotische Akzente – Stichwörter: Koriander, Chili, Ingwer und Zitronengras – bereichert. Die Vögel wurden durch klare Formensprache in Architektur und Design ersetzt und neue Gourmettempel für neugierige Zeitgenossen geschaffen. Die Pioniere:

Yohm Der erste Streich von Asiafreak Klaus Piber, der vor zehn Jahren gemeinsam mit Winni Brugger mit dem coolen Designlokal internationalen Zuschnitts à la London, New York oder Hongkong den Boden für kreative Fusionküche


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