Ausgabenseitig wirksam

Unser Autor fährt in die Toskana und hobelt zur Einstimmung Trüffel über die Bistecca

Stadtleben | aus FALTER 26/10 vom 30.06.2010

Gerichtsbericht: Werner Meisinger

Es ist gar nicht leicht, sich einen coolen Lifestyle zuzulegen. Es kann aber gut klappen, wenn man sich an unsere Politiker hält. Immer das Gegenteil von denen tun. Sagte doch unlängst unser Vizekanzler auf die Frage, was für ihn Luxus sei: „Gutes Essen.“ Normalerweise isst er also schlecht, der Ärmste. Da wollen wir normalerweise gut essen.

Und wenn die Damen und Herren Politiker nach ihren Urlaubsdestinationen gefragt werden, dann nuscheln sie heutzutage so was wie Mürztal, Waldviertel, Gänsehäufel, weil sie für alles, was teurer wäre, von reichweitenstarken Volksmedien durch den Neidkakao gezogen werden würden. „Toskana“ traut sich keiner mehr. Daher: Toskana.

Wir genießen dort gewisse Privilegien. In den letzten zehn Jahren hat sich die Weinpfadfinderin unseres Clans mit ein paar Winzern der Region bis auf den Status der Goldenen Weingutkundenkarte und Küsschen auf beide Wangen angefreundet, weshalb wir jetzt die Fonterutolis und Volpaias


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