„In London schreit keiner, dass die Wiese gemäht werden muss“

Steiermark | aus FALTER 26/10 vom 30.06.2010

Warum es in Graz keine öffentlichen Naschgärten gibt und was er gern von englischen Parks übernehmen würde, erklärt Martin Nigitz, Leiter des Geschäftsbereichs Grünraum bei der Stadt Graz.

Falter: Sie sind viel in anderen Städten unterwegs, welche Trends sehen Sie bei der Gestaltung von öffentlichem Grünraum?

Martin Nigitz: Von Jung bis Alt stellen alle immer größere Ansprüche an öffentliche Anlagen. Wir haben als eine der ersten Städte einen „Seniorenspielplatz“ eröffnet. In Planung haben wir auch mehrere Plätze, wo sich Jugendliche zurückziehen und unterhalten können. Und jede Stadt befasst sich mit der Nutzung durch unterschiedliche Kulturen, vor allem dem Grillen. In Graz ist es verboten, unsere Flächen sind zu kleingliedrig. Wir beschäftigen uns aber intensiv damit, wo wir es ermöglichen könnten, vielleicht bei den Reininghausgründen.

Gibt es auch innerhalb von Graz unterschiedliche Gestaltungskonzepte?

Nigitz: Ja, denn das Nutzerverhalten variiert von Bezirk


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