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Klassiker: Fritz Langs „Secret Beyond the Door“

Lexikon | aus FALTER 27/10 vom 07.07.2010

In allen Filmen von Fritz Lang haben Labyrinthe ihren festen Platz. Entweder sind es die Geschichten, aus denen es für die Protagonisten kein Entkommen gibt, oder sie verfangen sich in den düsteren Architekturen der Filme. In „Secret Beyond the Door“ (1948) kommt beides zusammen. „Ein Architekt, Michael Redgrave, hat in seinem ‚gotischen‘ Landhaus eine Zimmerflucht mit dem Mobiliar von Räumen ausstaffiert, in denen Morde geschahen, drei Räume, in denen Geschichten sich materialisieren, drei gewaltsame Tode“, schreibt Enno Patalas über Langs selten gezeigten Film noir. „Ein Zimmer bleibt verschlossen, bis Redgraves junge, zweite Frau, Joan Bennett darin eindringt. Es ist die Kopie ihres eigenen Zimmers.“ Grandios. mo

Kino wie noch nie, Mo 21.30 (OF)


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