Buch der Stunde

Die Wettervorhersage vor 66 Jahren

Lexikon | Klaus Nüchtern | aus FALTER 27/10 vom 07.07.2010

Der D-Day muss einen Tag vor bis vier Tage nach dem Vollmond stattfinden. (B) Am Tag selbst und drei Tage danach benötigen wir ruhiges Wetter. Wir brauchen maximal Windstärke drei an der Küste und maximal vier auf dem Meer. (C) Die Bewölkung unter achttausend Fuß darf höchstens drei Zehntel betragen; die Sichtweite muss bei mindestens fünf Kilometern liegen.“

Wenn es um die Invasion der alliierten Truppen in der Normandie geht, hören Konversationen übers Wetter auf, banal zu sein. Die Vorgaben sind wohl historisch korrekt, die Geschichte, die der englische Schriftsteller und Journalist Giles Foden („Der letzte König von Schottland“) darum entworfen hat, ist Fiktion. Und dass die Wettervorhersage im prädigitalen Zeiten noch einmal was ganz anderes war als in solchen der Satelliten und Hochleistungsrechner, versteht sich (fast) von selbst. Den Schlüssel für den Einfluss von Turbulenzen auf das Wetter („Turbulences“ lautet denn auch der Titel des im Vorjahr erschienenen


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