Menschen

Hass und Freud

Lexikon | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 27/10 vom 07.07.2010

Ausgerechnet! David Hasselhoff, in den 80er-Jahren freiheitssuchender US-Seriendarsteller, war in Wien und wir nicht dabei, Manno. Aber an heißen Sommersonntagen gibt man auch keine Pressekonferenz, nicht einmal am Wilhelminenberg und nicht einmal der Papst. Herr Hasselhoff jedoch hatte seine Töchter Taylor und Haley im Schlepptau und musste für einen Auftritt im ORF-Fernsehen werben; der Rettungsschwimmer aus Malibu als Rose vom Wörthersee. In der Pressekonferenz, erfahren wir aus gut informierten Kreisen, ging der Schlagersänger („I’ve been lookin’ for freedom“) hart mit sich selbst und seiner verdammten Trunksucht ins Gericht. Und die Medien? Die lieben Figuren, die Reue zeigen. Im Februar 2011 kommt „the Hass“ übrigens in die Wiener Stadthalle. Bis dahin kann er ja noch wahnsinnig viel üben. Und bereuen.

War Hasselhoff eigentlich schon einmal beim Life Ball? Das größte Aids-Charity-Event der Welt oder zumindest Europas findet am 17. Juli zum Auftakt der Welt-Aids-Konferenz


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