Tiere

Sommerreisen I

Lexikon | aus FALTER 27/10 vom 07.07.2010

„Ich fand das ganz große Glück

mit dir im Zug nach Osnabrück“

Schlagerduo Cliff & Rexonah, 1997

Mit Beginn des Juli reißt der ganze Hassel plötzlich ab, es gibt wieder Parkplätze, Besprechungen finden erst im September statt, und weite Teile der Bevölkerung widmen sich ihren großflächigen Urlaubsplänen. Doch h.o. Kolumne trutzt diesen arbeitskraftzersetzenden Tendenzen mit einer auf Hochglanz polierten Sommerserie, die sich im Jahr der Biodiversität sinnhafterweise jenen Orten zuwendet, an denen besonders viele Tiere zu finden sind (für Tiere, die eh aussterben, lohnt der ganze Aufwand nicht).

Die sommerliche Rundreise führt uns zuerst nach Deutschland, das uns Österreichern touristisch oft ferner als Timbuktu ist. Am Ufer der Hase, in einer Gegend, die Flachlandbewohner auch als „Hügelland“ bezeichnen (höchster Punkt bei 190 Meter Seehöhe), liegt die Friedensstadt Osnabrück. Das dazugehörige Bundesland heißt Niedersachsen, die Lebensart ist norddeutsch-bedächtig,


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