Seinesgleichen geschieht

Mutmaßlich: Messermörder und Medienpolitik. Nach Dichand, Teil III

Der Kommentar des Chefredakteurs

Falter & Meinung | Armin Thurnher | aus FALTER 27/10 vom 07.07.2010

Kann der mutmaßliche Messermörder (MM) unsere kleine Sommerserie „Mehr oder weniger Medienfreiheit nach Dichand?“ unterbrechen? Nein. Obwohl uns der Fall MM ein Rätsel aufgab. Ein Freund MMs, ein offenbar ebenfalls feingeschliffener Charakter, ging zur Krone, um gegen Geld seine Zeugendienste anzubieten, wurde aber des Blattes verwiesen. „Die Krone verzichtet auf die Details des, Mörder-Freundes‘ und wünscht ihm einen schönen Urlaub – finanziert mit dem Blutgeld, das er vielleicht (wo auch immer) kassiert hat.“

Vertrauensvoll wandte sich der „Mörder-Freund“ Oliver D. an Österreich, das seine Erwartungen nicht enttäuschte, ihn abbildete und Bilder aus einem der Zeitung zugespielten „bizarren Video“ gleich dazu. Nun wissen wir, was der Krone kein Geld wert war (sie kommt gratis an ihre Informationen). Oliver D. steht auf Nikolaus Lenau. Zumindest legt das der Bericht in Österreich nahe, es könnte natürlich auch MM gewesen sein, der Lenau aufsagte. Man muss nicht

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