Arigona soll bleiben

Politik | aus FALTER 27/10 vom 07.07.2010

Die Bedingungen waren nicht ideal: Die Uni ist aus, viele Studenten sind auf dem Weg nach Hause, und die erste Sommersonne trieb die Wiener in die Bäder.

Trotzdem versammelte die Initiative Rückenwind unter dem Motto „Genug ist genug!“ zwischen 10.000 (Schätzung der Polizei) und 20.000 (Schätzung der Veranstalter) Menschen auf dem Heldenplatz.

„Arigona soll bleiben“, lautete der Tenor der Kundgebung für ein humanes Fremdenrecht, die vergangenen Donnerstag stattfand und der sich viele Prominente anschlossen. Der frühere Bildungsminister Rudolf Scholten (SPÖ) war ebenso da wie Schriftsteller Doron Rabinovici, die grüne Volksanwältin Terezija Stoisits und Arigona-Betreuer Pfarrer Josef Friedl. Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek schickte eine Videobotschaft.

Keine Reaktion gab es hingegen von Innenministerin Maria Fekter (ÖVP). Sie bleibt dabei, dass die 18-Jährige das Land dieser Tage verlassen muss.


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