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Medien | aus FALTER 27/10 vom 07.07.2010

Mobbing im ORF? Monika Rupp, Gleichstellungsbeauftragte im ORF, ortet „Mobbing“ bei der Nachbesetzung von Topjobs im ORF. Weil Chefs, die gerade in Pension gehen, öffentlich erklärten, wen sie als Nachfolger wünschen, würden andere Bewerber diskreditiert. So hatte der scheidende Magazinchef Johannes Fischer in einem Falter-Interview erklärt, er wünsche sich statt der favorisierten „ZiB 1“-Stellvertreterin Lisa Totzauer, die der ÖVP zugerechnet wird, einen anderen Kandidaten. Infodirektor Elmar Oberhauser soll dem Vernehmen nach mit Rücktritt gedroht haben, sollte Totzauer den Job bekommen. Rupp kritisiert, mit solchen Aussagen würde das Image der Kandidatinnen und Kandidaten „massiv“ beschädigt.

Larry King hört auf 25 Jahre lang war der Mann mit den Hosenträgern das Talkgesicht von CNN, jetzt verabschiedet sich Larry King nach 40.000 Interviews in die Pension. Der 76-Jährige möchte künftig mehr Zeit mit seiner achten Ehefrau und den Kindern verbringen.

Dollar könnte der Verkauf der Domain sex.com einbringen. Da das Geschäft mit der Liebe offenbar nicht so gut läuft, will sich die Firma Escom LLC von der wertvollen Internetadresse trennen. 2006 wurde die Sexdomain um zwölf Millionen Dollar verkauft.

Keine Zeitung aus Protest in Italien Tausende Menschen, darunter Journalisten, Künstler und Politiker, demonstrierten in Rom gegen einen Gesetzesentwurf Silvio Berlusconis. Das Gesetz soll Abhörmaßnahmen einschränken und sieht drastische Strafen für Journalisten vor, die Ermittlungsakten veröffentlichen. Am 9. Juli sollen in Italien aus Protest keine Zeitungen erscheinen.


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