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IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 27/10 vom 07.07.2010

Na toll, Apple hat ein Handy entwickelt, mit dem man nicht telefonieren kann – zumindest, wenn man das Gerät falsch in der Hand hält. Bei einigen Usern tritt dieses Problem auf. Wenn sie ihr neues iPhone 4 mit den Fingern umschließen, haben sie plötzlich einen schlechten Empfang. Das allein ist zwar schon ärgerlich. Wirklich frech ist aber die öffentliche Reaktion darauf. Erst erklärte Apple, die User sollen ihr Handy anders anfassen, wenn das Problem auftauche. Jetzt meint der Konzern, dass kein Hardware-, sondern nur ein Softwarefehler bestünde. Dieser würde bald ausgemerzt. Ob die Lösung tatsächlich so einfach für Apple ist, wird sich zeigen. Sollten dem Unternehmen aber die Ausreden ausgehen, hätte ich ein paar Ideen: „Nein, nicht unser Telefon ist kaputt, wir wollten nur die Face-to-Face-Kommunikation fördern.“ „Wir können wirklich nichts dafür, über die gesamte Welt hat sich auf einmal ein Funkloch gelegt.“ Wenigstens weiß ich jetzt, woher das Wort „veräppeln“ kommt.


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