Das Ende einer Ära

Medien | aus FALTER 27/10 vom 07.07.2010

Alfred Treiber, der Chef von Radio Ö1, geht in Pension. Hier erzählt er, wie er wurde, was er ist: Österreichs führender Radiomensch

Interview: Franz Schuh

Alfred Treiber ist einer der letzten Querköpfe in einer Machtposition im ORF. Das von ihm geleitete und in den letzten Jahrzehnten geprägte Ö1 gilt als Vorbild eines öffentlich-rechtlichen Senders. Mit einer Reichweite von neun Prozent erreicht er 650.000 Menschen. Für Treibers Argumentation ist das entscheidend. Er versteht sich nicht als Purist, wie er im Interview erläutert. Sein Gesprächspartner Franz Schuh ist nicht nur ein bedeutender Essayist und Schriftsteller, sondern auch ein leidenschaftlicher Radiomacher. Zurzeit läuft auf Ö1 gerade seine Serie „Sternstunden des Humors“ (jeden Sonntag, 9.30 Uhr).

Falter: Ich kann mich daran erinnern, wie Sie Autoren in Kaffeehäusern gesucht haben, um mit ihnen Gespräche im Radio zu führen. Haben Sie noch eine Erinnerung an diese große Zeit oder ist das alles völlig verdrängt


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