Der Promi steht auf Schriftzug, Öl und Care-Paket

Feuilleton | aus FALTER 27/10 vom 07.07.2010

Mit seiner „Initiative Objektpartnerschaft“ macht das Wien Museum darauf aufmerksam, dass es aus allen Nähten platzt

Reportage: Klaus Nüchtern

Dass an diesem sonnigen Juni-Abend, an dem das iberische Fußballduell zwischen Stolz und Melancholie naturgemäß wieder einmal zu Ungunsten Letzterer ausgehen sollte, im Atrium des Wien Museums großer Bahnhof geherrscht hätte, lässt sich nicht behaupten. Auch der Schriftzug des Südbahnhofs, der zwar aus hohlem Aluminium besteht und daher „weniger wiegt, als man glaubt“ (Wolfgang Kos), war nur als Foto präsent, weil in echt dann doch zu sperrig. Aber immerhin hatten sich einige Vertreter von Prominenz und Journalismus eingefunden, um die „Initiative Objektpartnerschaft“ aus der Taufe zu heben.

Über wie viele Objekte das Museum nun wirklich verfügt (eher knapp über oder eher knapp unter einer Million) konnte zwar nicht zweifelsfrei geklärt werden, echt viele sind es aber schon. Umso enthusiasmierter war Hausherr Wolfgang Kos,


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