Warum Cloudspotter so entspannt sind und warum der Asperatus dem Cirrus intortus nachfolgen könnte

Feuilleton | aus FALTER 27/10 vom 07.07.2010

Eine Gesellschaft zur Wertschätzung der Wolken zu gründen, kann wohl nur einem Briten einfallen. Der Journalist und Buchautor Gavin Pretor-Pinney hat sie 2004 ins Leben gerufen, um den Vorurteilen und der Verunglimpfung entgegenzutreten, mit denen diese lebensnotwendigen und poetischen Erscheinungen bizarrerweise immer wieder zu kämpfen haben.

Mitglied Nr. 13220: Mister President, wie ist der Himmel heute?

Gavin Pretor-Pinney: Wechselhaft. Hier in Somerset gab es Regen über Nacht, und wir haben gerade Stratocumulus mit ein bisschen Sonnenschein, der da und dort durchbricht.

Wann haben Sie Ihr letztes Foto gemacht?

Pretor-Pinney: In letzter Zeit habe ich gar nicht besonders viel fotografiert. Über die Cloud Appreciation Society kommen ständig so erstaunliche Fotos herein, dass ich vielleicht sogar ein bisschen entmutigt bin. Außerdem gibt es davon so viele, dass ich es einfach genießen kann, wenn ich einen schönen Himmel sehe.

Nehmen Sie große Umwege auf sich?

Pretor-Pinney: Wann immer


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