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Stadtleben | aus FALTER 27/10 vom 07.07.2010

Von keinem der indischen Restaurants in Wien kann man sagen, dass es schlecht wäre. Dass sie sich um regionale Küche oder individuelles Angebot bemühen, aber auch nicht. Das Stadium der 1970er-Jahre, als man das Wiener Publikum mit exotischen Küchen bloß nicht zu sehr verschrecken wollte, haben die Inder – im Gegensatz etwa zu den Chinesen – nie wirklich verlassen. Außer hier:

Indian Pavilion „Sir“ Ashok Chandihok ist ein alter Hase in Sachen Wiener Ethno-Gastronomie, sein winziges Lokal am Naschmarkt gibt es seit 1996, schon damals erkannte er die Notwendigkeit, die Karte klein, speziell und geschmacklich nuanciert zu halten. Dank Thomas Glavinic gelangte er zu literarischer Berühmtheit.

6., Naschmarkt 74–75, Tel. 587 85 61, Mo–Fr 11–18.30, Sa 11–17 Uhr

Indus Wiens erstes indisches Lokal, das cool aussah. Der architektonischen Avantgarde begegnet man mit braver, zuverlässiger Indien-Küche.

3., Radetzkystr. 20, Tel. 713 43 44, So–Fr 11.3014.30, tägl. 18–23 Uhr,

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