Le Corbusier Tandoor

Stadtleben | aus FALTER 27/10 vom 07.07.2010

Ein neuer Inder, der anders aussieht und ein bisschen anders kocht. Endlich!

Lokalkritik: Florian Holzer

Warum in Wien welche asiatischen Küchen florieren und andere herumgrundeln beziehungsweise inexistent sind, wäre bitte einmal ein schönes Thema für eine fächerübergreifende Doktorarbeit. Warum Wiens indische Restaurants – „Wien, wie es isst“ zählt 49 – alle mehr oder weniger gleich ausschauen und alle die mehr oder weniger gleiche Selektion von etwa 673 nur minimal variierten Currys bereithalten, gilt als eines der großen Rätsel der Menschheit, wurde schon mannigfaltig von diversen Beislkritikern beklagt, von indischen Gastronomen aber nie infrage gestellt. Der Grund dafür mag sein, dass die Inder nette Menschen und davon überzeugt sind, mit diesen Gerichten genau das zu kochen, was das Wiener Publikum am meisten schätzt, was man von Gulasch und den diversen süß-sauren Sachen beim Eck-Chinesen ja auch bestätigt bekäme.

Jatinder Kumar wollte das jetzt jedenfalls einmal


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