Auch Container können Juwelen sein

Steiermark | aus FALTER 27/10 vom 07.07.2010

In „Baustelle Baukultur“ fragt die regionale nach Kunst und Verantwortung. Doch die Gröbminger reden lieber über Ästhetik

Baustellenbesuch: Thomas Wolkinger

Es kann dieser Tage schon einmal passieren, dass ein Gröbminger an dem kleinen Park im Zentrum vorbeigeht, einen finsteren Blick auf die fünf dort platzierten Baucontainer wirft und hörbar „Abreißen!“ brummelt. „Baustelle Baukultur“ heißt das Projekt der regionale, das die Gemüter so erhitzt. Dabei steht Bürgermeister Alois Guggi (SPÖ) ganz klar hinter dem Projekt. Zur Eröffnung der Container-Schau vor vier Wochen forderte er seine Schäfchen dazu auf, sich nicht von Äußerlichkeiten täuschen zu lassen. Wer die eingerüsteten Container betrete – die in der Ennstal-Ausgabe der Kleinen Zeitung populistisch als „Provokation“ bezeichnet worden waren –, der werde schon sehen, dass eine „Baustelle“ nicht notwendig ein Schandfleck sei.

Über die Inhalte der Ausstellung selbst wurde in Gröbming, das sich


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