Menschen

Frisch gewaschen

Lexikon | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 28/10 vom 14.07.2010

Greenwashing, konnte man unlängst im Falter lernen, funktioniert so, dass sich große Unternehmen ein grünes Mäntelchen umhängen, um dann gut dazustehen. Manchmal ist Grünwaschen auch ein soziales Mäntelchen, so wie bei einer Fast-Food-Kette, die Jahr für Jahr den „Car Wash Day“ begeht und damit Geld für die Ronald-McDonald-Kinderhilfe sammelt. Mehr oder weniger Prominente waschen dabei in den Drive-in-Filialen den Leuten die Autos und am Ende gibt’s 45.000 Euro. Waschzwang zeigten unter anderen die neue Wiener ÖVP-Chefin, ein paar Radiolegenden, der eine Beachvolleyballer, der immer dabei ist, und Christina Lugner. Aber die ist ja auch immer mit dabei. Ex-Fußballprofi Andreas Herzog ist neu im Geschäft, findet deshalb hier besondere Erwähnung. Vielleicht sollte man McDonald’s sagen, dass Autos waschen und McDrives grün streichen noch nicht so wahnsinnig viel bringt, umwelttechnisch. Vielleicht sollte man einfach damit aufhören, Rind in die Pfanne zu hauen und Müll


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