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Falter & Meinung | aus FALTER 28/10 vom 14.07.2010

Steht’s im Falter oder stimmt’s?“, fragte der damalige Innenminister Ernst Strasser lächelnd, als er im November 2003 von Journalisten auf eine Falter-Recherche angesprochen wurde. Kurz zuvor hatte der Innenminister erklärt, er werde „Asylwerber einladen“, das Land zu verlassen. Bei einer Gruppe Tschetschenen habe das bereits funktioniert. Nina Horaczek und Nina Weissensteiner, heute Redakteurin beim Standard, gelang es damals, die abgeschobenen Tschetschenen wiederzufinden und nachzuweisen, dass ihnen das Recht auf ein Asylverfahren verweigert worden war. Nun, sechseinhalb Jahre später, bestätigt auch der Unabhängige Verwaltungssenat, dass das, was im Falter stand, stimmt. Strasser, heute Delegationsleiter der ÖVP im EU-Parlament, und seine Beamten sagten hingegen die Unwahrheit, wie Nina Horaczek berichtet.

Richard Wimmer, Donja Noormofidi und Gerlinde Pölsler widmen sich derweil dem Budget. Matthias G. Bernold geht im Medienressort den Korruptionsvorwürfen gegen den Sportjournalisten und Falter-Autor Johann Skocek nach. Matthias Dusini sprach für das Feuilleton mit Neo-Museumsdirektorin Danielle Spera über ihren neuen Job. Und Christopher Wurmdobler interviewte anlässlich der internationalen Aids-Konferenz den Wiener HIV-Experten Norbert Vetter. Red


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